Pornhub begann am 2. Februar, den Zugang für Nutzer im Vereinigten Königreich einzuschränken, nachdem im Juli 2025 der Online Safety Act in Kraft getreten war, der laut BBC robuste Altersüberprüfungsmaßnahmen vorschrieb. Der Schritt hat eine Debatte über die Wirksamkeit des Gesetzes und mögliche unbeabsichtigte Folgen ausgelöst.
Die Muttergesellschaft von Pornhub, Aylo, behauptete, das Gesetz habe Nutzer auf Seiten getrieben, die die Vorschriften nicht einhalten, was möglicherweise die "Exposition gegenüber illegalen Inhalten" erhöhe, berichtete die BBC. Kritiker des Online Safety Act haben darauf hingewiesen, dass er leicht durch die Verwendung von Virtual Private Networks (VPNs) umgangen werden kann, die den Standort eines Nutzers verschleiern.
In anderen Nachrichten wurde der einzige Grenzübergang zwischen Gaza und Ägypten in Rafah am Montag wiedereröffnet, nachdem er 20 Monate lang weitgehend geschlossen war, berichtete die New York Times. Die Wiedereröffnung markiert einen Fortschritt im Waffenstillstand Israels mit der Hamas. Laut israelischen Beamten begannen Palästinenser am Montagmorgen, den Übergang in beide Richtungen zu passieren. Es wird erwartet, dass die Wiedereröffnung es einigen Gaza-Bewohnern, die während des zweijährigen Krieges geflohen sind, ermöglicht, zurückzukehren, wenn auch zunächst in begrenzter Anzahl, und den Ausreise von Tausenden von kranken und verwundeten Menschen zu beschleunigen, die im Ausland medizinische Behandlung suchen, so die New York Times. Es besteht die Hoffnung, dass die Wiedereröffnung von Rafah die Bedingungen für die Palästinenser in Gaza allmählich verbessern wird.
Unterdessen berichtete die New York Times über die laufende Veröffentlichung von Dokumenten im Zusammenhang mit Jeffrey Epstein und stellte fest, dass Überlebende ihre Enttäuschung darüber zum Ausdruck gebracht haben, dass drei Millionen Seiten Dokumente die Erwartungen nicht erfüllt haben. Die New York Times berichtete auch darüber, wie der Oberste Gerichtshof sich heimlich noch geheimer gemacht hat.
In Russland diskutierte BBC-Korrespondent Steve Rosenberg die Herausforderungen der Berichterstattung über den Ukraine-Krieg. Rosenberg beschrieb, wie er im russischen Staatsfernsehen als "Feind" bezeichnet wurde, wobei ein Moderator seine Enttäuschung darüber zum Ausdruck brachte, dass die BBC nicht aus dem Land "hinausgeworfen" worden sei. Der Moderator bezeichnete Rosenberg laut BBC als einen "bewussten Feind unseres Landes".
Die BBC berichtete auch über den Aufstieg von KI-generierten Inhalten in den sozialen Medien und bezeichnete sie als "KI-Müll" ("AI slop"). Ein angeführtes Beispiel war ein KI-generiertes Bild von zwei abgemagerten südasiatischen Kindern mit Bärten, von denen einem Gliedmaßen fehlten, die auf Facebook um Likes bettelten. Das Bild ging viral und erhielt fast eine Million Likes und Herz-Emojis, was das Potenzial von KI-generierten Inhalten zur Verbreitung von Fehlinformationen und zur Ausbeutung schutzbedürftiger Bevölkerungsgruppen verdeutlicht, so die BBC.
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